Mittwoch, 1. August 2018

Webbasierte Programme und Webbrowser

Solange Client-Server-Programme verwendet werden, ist der verwendete Internet-Browser eher Nebensache (aus Sicht des jeweiligen Programms). Wenn jedoch Client-Server-Programme umgestellt werden auf eine Web-basierte Version, dann wird der verwendete Browser elementar wichtig. Hier stößt man auf viele unerwartete Schwierigkeiten, die sich erst im Umstellungsprozess zeigen:

Häufig werden Pop-Ups im Browser nicht zugelassen als Standardsicherheitseinstellung, das verwendete Programm benötigt aber Pop-Ups.

Oder die verwendete Browser-Version ist veraltet und entspricht nicht den Vorgaben des Softwareherstellers (z.B. wird noch der Internet Explorer 10 verwendet statt der neueren Version, oder bei Firefox die Version 50 statt der aktuellen).

Abhilfe zu schaffen ist gerade in größeren Unternehmen gar nicht so einfach, da die IT sich bei der Freigabe von Browsern, den Sicherheitseinstellungen und Versionen nur ungern von den Anforderungen eines einzelnen Programms treiben lässt. So löst der Umstieg von Client-Server auf Web-basierte Programme zwar viele Probleme, schafft aber auch wieder neue.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Zurücksetzen Zahlungsverkehr AN Echt

Wird der Zahlungsverkehr für die Arbeitnehmer "Echt" gestartet, wird bei den entsprechenden Mitarbeitern ein Kennzeichen gesetzt, damit diese für weitere Änderungen gesperrt sind. Dies ist grundsätzlich sinnvoll, da auf dieser eingefrorenen Basis dann die weiteren Auswertungen wie Buchungsliste und Beitragsnachweis erstellt werden.
Es kann jedoch einmal vorkommen, dass der Zahlungsverkehr AN Echt versehentlich gestartet wurde. In diesem Fall sollte nicht per SQL das Kennzeichen entfernt werden, da dies viel zu umständlich ist. Viel einfacher ist es, die bestehende Konfiguration für die Freischaltung des Zahlungsverkehrs (die bitte nicht verwenden, da sie für den Abschlagslauf gedacht ist!) zu kopieren (Kürzel XFREISCH, Bezeichnung z.B. "Zurücksetzen Zahlungsverkehr") und gemäß Beschreibung in der Hilfe den Parameter 17 auf 1 zu setzen. Wenn dann diese neue Konfiguration den Hypermaster-Usern freigeschaltet wird im Datenschutz, können diese bei Bedarf die durch den Zahlungsverkehr gesetzte Sperre wieder rückgängig machen.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Lohnartenabgleich

Da kundenspezifische Lohnarten und weitere Steuerungen zwischenzeitlich auch beim Softwarehersteller gespeichert werden, macht es Sinn, regelmäßig einen "Lohnartenabgleich" zu starten. Damit lädt man die bestehenden eigenen Lohnarten in die Umgebung des Softwareherstellers hoch. Dies könnte zum Beispiel jetzt nach Einspielen des aktuellen Releases erfolgen.

Sonntag, 15. April 2018

Neue Krankenkassen-Annahmestelle für die AOK Sachsen-Anhalt

Zum 8. Mai (nicht vorher!) muss der AOK Sachsen-Anhalt eine neue Krankenkassen-Annahmestelle zugeordnet werden. Die neue Annahmestelle muss zuvor neu angelegt werden. In Dakota sollte dann eine Stammdatenaktualisierung erfolgen. Nähere Infos hier:

Donnerstag, 8. März 2018

Kostenstellenauswertungen

Wenn man Kosten aus vergangenen Monaten nach Kostenstellen auswerten möchte, sollte man nur aus der Tabelle ELAD auswerten, nicht aber auf Basis der Mitarbeiterkostenstelle. Denn die Mitarbeiterkostenstelle kann sich historisch geändert haben, im Standard würde man aber nur die aktuelle Kostenstelle abfragen. Da die damals gültige Kostenstelle immer in der ELAD abgestellt wird, kann die Kostenstelle direkt aus dieser Tabelle abgefragt werden, die Mitarbeiterkostenstelle benötigt man dann nicht.

Dienstag, 20. Februar 2018

ELStAM Abmeldungen

Gelegentlich kommt es vor, dass ein anderer Arbeitgeber schneller ist mit seiner ELStAM-Anmeldung als man selbst mit der Abmeldung eines ausgeschiedenen Mitarbeiters. In diesem Fall wird man Nebenarbeitgeber und kann nun erst mit dem neuen Anmeldedatum des Wechsels zum Nebenarbeitgeber abmelden. Ein Beispiel soll das verdeutlichen:


Mitarbeiter hat Vertragsbeginn 1.1.2016
Austritt 28.02.2018
AG wird Nebenarbeitgeber zum 1.03.18, da nicht rechtzeitig abgemeldet wurde
Rückmeldung bei Abmeldung "552020303 refDatumAG aus der Abmeldung stimmt nicht mit refDatumAG aus der An-/Ummeldung überein. [refDatumAG = 20180301]"
Neue Abmeldung mit Anmeldedatum 01.03.18 und Abmeldedatum 02.03.18

Das heißt, es muss nicht neu angemeldet werden, sondern bei der Abmeldung wird das richtige neue Anmeldedatum mitgeliefert.

Dienstag, 23. Januar 2018

Betriebsrentenstärkungsgesetz - Förderung der AG-Aufwendungen für die bAV

Wenn der Arbeitgeber nach § 100 EStG die Förderung der Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung bei Geringverdienern in Anspruch nehmen will, muss für die Erstattung über die Lohnsteueranmeldung der zu erstattende Betrag monatlich ermittelt werden. Wenn die Software diesen Betrag nicht automatisch ermitteln kann, bietet sich der Auswertungsgenerator zur Unterstützung an.

Dazu erstellt man eine Abfrage, sinnvollerweise mit Personen- und Vertragsdaten und der ELAD. In den Kriterien fragt man nach der ZVU (AG-Anteil ZVK) und der BSL (Steuerbrutto laufend). Im Betrag könnte man schon definieren, dass er nicht höher als 2.200,- € sein soll. Es wird der Zuordnungsmonat abgefragt. Aus der ELAD sollte nicht nur die Lohnart und der Betrag (als Summe, da es bei der ZVU eine Kostenstellenaufteilung geben kann), sondern auch (aus der ELAD!) die ZVK abgefragt werden. Die restliche Filterung erfolgt am einfachsten in Excel. Anhand der ZVK-Kennung kann nun manuell entschieden werden, ob es sich tatsächlich um eine Aufstockung (zum Beispiel bei der Evangelischen Zusatzversorgung Darmstadt einfach aufgrund der Erhöhung der AG-Beträge) oder um eine Neuregelung handelt. Da der AG-Betrag nur zwischen 240 und 480 € im Jahr betragen darf, empfiehlt sich hier eine monatliche Filterung auf 1/12, also 20 bis 40 €.

Es ist auf jeden Fall eine inhaltliche Betrachtung erforderlich, da die ermittelten Werte nichts darüber aussagen, ob es sich um ein erstes Dienstverhältnis handelt, um einen zusätzlichen AG-Betrag oder einen neuen usw. (siehe § 100 EStG in der Neufassung von 2017).