Mittwoch, 2. Januar 2019

KV-Zusatzbetrag ab 2019 - neue Systemlohnarten müssen kontiert werden

Da ab 2019 der Krankenversicherungszusatzbetrag wieder von AG und AN gemeinsam getragen wird, sind mit dem neuen Release auch neue Systemlohnarten zu kontieren. Am besten nimmt man sich dazu die Kontierung der Lohnart KAA Krankenversicherung Arbeitgeberanteil und hinterlegt diese dann auch bei den neuen Lohnarten KZG, KZH, KZD, KZB, FGZ, KZR, KZT und KZW. Nur in Ausnahmefällen wird man für diesen Zusatzbetrag ein separates Konto verwenden wollen.
Werden die neuen Lohnarten nicht kontiert, erhält man nach der (Test-)Abrechnung eine Fehlermeldung in der Buchungsliste.

Dienstag, 18. Dezember 2018

ELStAM Jahreswechsel

Aktuell ist es nicht möglich, für den Januar (Historie und Auswertungsmonat) Anmeldungen zum Dezember zu generieren. Es erfolgt ein Parserfehler. Lösung: Als Auswertungsmonat und Historie die Anmeldung zum Dezember im Dezember generieren.

Montag, 10. Dezember 2018

HR-Arbeitsplätze anlegen

Kurz vor dem Einspielen des Jahreswechselreleases kommt die Information, man solle unbedingt vor Einspielen des Releases die sogenannten "HR-Arbeitsplätze" anlegen (gemeint sind Userrollen) und den Web-Usern zuordnen, da andernfalls ab dem neuen Release kein Zugang mehr möglich sei.
Dazu sollte auf jeden Fall der aktuelle Programmstand (18.10) installiert sein. Die Anlage der "Fachlichen Administration" ist nicht kompliziert, stößt eventuell aber beim Hochladen auf technische Probleme. Warten Sie deshalb nicht bis zum letzten Tag vor dem Einspielen des neuen Releases sondern testen Sie jetzt. Bei Problemen gibt es ja die "Feedback"-Funktion zum Erstellen eines Tickets.
Sie sollten bei Problemen immer auch testen, ob es eventuell am Browser liegt (wenn es beispielsweise mit dem Internet Explorer nicht klappt, einfach Chrome versuchen...).

Donnerstag, 29. November 2018

Betriebsrentenstärkungsgesetz und Release 18.10

Aufgrund der Änderungen im Release 18.10 kann es bei Vorliegen von Pauschalversteuerungen sinnvoll sein zu prüfen, ob Rückrechnungen ab Januar 2018 zu Korrekturen in der Pauschalsteuerermittlung führen. Gerade wenn der Arbeitgeber die Pauschalsteuer übernimmt und diese zusätzlich auf der Verdienstabrechnung nicht angedruckt wird, wurde eventuell nicht bemerkt, ob in den Vormonaten zu viel Pauschalsteuer ermittelt wurde (Lohnart ZVC im Lohnkonto prüfen!). Aufgrund der vielfältigen Fallkonstruktionen sollte je Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung geprüft werden.

Zusätzlich kann es Sinn machen, einen Steuerungsparameter im Bereich der Zusatzversorgung zu prüfen, der dafür sorgt, dass einmalige Umwandlungen (z.B. im November) auch dann Steuer und SV mindern, wenn keine Einmalzahlungen vorhanden sind, sondern nur laufende Bezüge.

Mittwoch, 1. August 2018

Webbasierte Programme und Webbrowser

Solange Client-Server-Programme verwendet werden, ist der verwendete Internet-Browser eher Nebensache (aus Sicht des jeweiligen Programms). Wenn jedoch Client-Server-Programme umgestellt werden auf eine Web-basierte Version, dann wird der verwendete Browser elementar wichtig. Hier stößt man auf viele unerwartete Schwierigkeiten, die sich erst im Umstellungsprozess zeigen:

Häufig werden Pop-Ups im Browser nicht zugelassen als Standardsicherheitseinstellung, das verwendete Programm benötigt aber Pop-Ups.

Oder die verwendete Browser-Version ist veraltet und entspricht nicht den Vorgaben des Softwareherstellers (z.B. wird noch der Internet Explorer 10 verwendet statt der neueren Version, oder bei Firefox die Version 50 statt der aktuellen).

Abhilfe zu schaffen ist gerade in größeren Unternehmen gar nicht so einfach, da die IT sich bei der Freigabe von Browsern, den Sicherheitseinstellungen und Versionen nur ungern von den Anforderungen eines einzelnen Programms treiben lässt. So löst der Umstieg von Client-Server auf Web-basierte Programme zwar viele Probleme, schafft aber auch wieder neue.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Zurücksetzen Zahlungsverkehr AN Echt

Wird der Zahlungsverkehr für die Arbeitnehmer "Echt" gestartet, wird bei den entsprechenden Mitarbeitern ein Kennzeichen gesetzt, damit diese für weitere Änderungen gesperrt sind. Dies ist grundsätzlich sinnvoll, da auf dieser eingefrorenen Basis dann die weiteren Auswertungen wie Buchungsliste und Beitragsnachweis erstellt werden.
Es kann jedoch einmal vorkommen, dass der Zahlungsverkehr AN Echt versehentlich gestartet wurde. In diesem Fall sollte nicht per SQL das Kennzeichen entfernt werden, da dies viel zu umständlich ist. Viel einfacher ist es, die bestehende Konfiguration für die Freischaltung des Zahlungsverkehrs (die bitte nicht verwenden, da sie für den Abschlagslauf gedacht ist!) zu kopieren (Kürzel XFREISCH, Bezeichnung z.B. "Zurücksetzen Zahlungsverkehr") und gemäß Beschreibung in der Hilfe den Parameter 17 auf 1 zu setzen. Wenn dann diese neue Konfiguration den Hypermaster-Usern freigeschaltet wird im Datenschutz, können diese bei Bedarf die durch den Zahlungsverkehr gesetzte Sperre wieder rückgängig machen.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Lohnartenabgleich

Da kundenspezifische Lohnarten und weitere Steuerungen zwischenzeitlich auch beim Softwarehersteller gespeichert werden, macht es Sinn, regelmäßig einen "Lohnartenabgleich" zu starten. Damit lädt man die bestehenden eigenen Lohnarten in die Umgebung des Softwareherstellers hoch. Dies könnte zum Beispiel jetzt nach Einspielen des aktuellen Releases erfolgen.