Freitag, 25. April 2014

FTE / Beschäftigungsquotient

Für statistische Zwecke kann bei jeder Abrechnung ein sog. Beschäftigungsquotient gebildet werden, das ist die Lohnart BQU. Der BQU wird gebildet auf Basis der Steuerungen in der Steuerungsparameter-Gruppe "Regelarbeitszeit". Wenn man beispielsweise den ASP "Beschäftigungsquotient" auf "Teilmonat und Teilzeit" stellt, kann man in der Lohnart BQU monatlich auswerten, wie hoch der Beschäftigungsgrad eines Mitarbeiters ist, also z.B. "1" bei Vollzeit oder "0,5" bei einem Teilzeitmitarbeiter oder "0" bei einem Mitarbeiter in Elternzeit. Abgefragt wird dann das Feld "sonstiger Wert". Steuert man zusätzlich den ASP "Beschäftigungsquotient alternativ", dann kann man in der gleichen Lohnart BQU im Feld "Faktor" eine leicht abweichende Steuerung auswerten, z.B. nur "Teilzeit" (ohne Teilraumkürzung bei Fehlzeiten ohne Lohnfortzahlung).
Will man, dass Überstunden den BQU erhöhen, dann kann man beispielsweise die bezahlten Stunden im Verhältnis zur Regelarbeitszeit wählen, muss aber dann in der Lohnartensteuerung Basis die normalen Arbeitsstunden-Lohnarten (z.B. Gehalt) und die Überstunden-Lohnarten extra als zu zählende Stunden definieren - so ist es üblich im Bereich des Gesundheitswesens (Krankenhäuser).

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