Freitag, 4. September 2020

Webinar zur Pauschalversteuerung nach 37b EStG

 Seit Mitte März gibt es kaum noch Vor-Ort-Termine, der gesamte Support läuft Online - funktioniert bestens, spart Zeit und ist klimaneutral. Auch Schulungen funktionieren auf diese Weise sehr gut, wenn man sie zeitlich kurz hält.

Ab Ende Oktober erweitere ich das Angebot und unterstütze die erfahrene Personalfachexpertin Sabine Katzmair (https://www.sabinekatzmair.com/) in Webinaren. Das erste findet statt am 28. Oktober: https://www.xing.com/events/lohnsteuerpauschalierung-37b-estg-umsetzung-loga-3074403?cce=em61f5ab16.%3Al5L3Je_1GpG6b_NiGn88AB

Weitere Termine am 4.11.2020 und am 1.12.2020 (https://www.sabinekatzmair.com/produkte/lohnsteuerpauschalierung-nach-%c2%a737b-estg/).

Samstag, 15. Februar 2020

Abfragen aus dem Reporting-Tool bei der Umstellung auf die Web-Oberfläche

Rechtzeitig vor der geplanten endgültigen Umstellung auf die neue Web-Oberfläche sollten die bestehenden "Scout"-Abfragen aus dem Auswertungsgenerator überprüft werden. Funktionieren Formeln noch unter der neuen Oberfläche? Was ist mit eingebundenen Makros oder sog. "Statistik-Auswertungen", die eine Art Pivottabelle erzeugen?

Wenn Abfragen unter der neuen Oberfläche nicht wie gewohnt funktionieren, bietet sich eventuell eine Makroprogrammierung an. Auf diese Weise können in Excel Umwandlungen programmiert werden, was meist weniger aufwändig ist als ein Neuprogrammieren der Abfrage.

Sonntag, 5. Januar 2020

DAK neue Annahmestelle und einheitliche Betriebsnummer

Im Februar 2020 muss der DAK eine neue Annahmestelle zugewiesen werden. Zudem muss den Mitarbeitern, die bisher unter der alten Betriebsnummer abgerechnet werden, die neue Betriebsnummer 48698890 zugeordnet werden. Dies geschieht am einfachsten über den Menüpunkt "Krankenkassenfusion" - ohne DEÜV-Ab- und Anmeldung.

Näheres unter https://www.dak.de/dak/versicherung-beitraege-und-umlagen/wann-ist-die-abgabefrist-fuer-die-deuev-meldung-2088068.html

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Vom Nutzen einer Checkliste

Checklisten verhindern, dass unter Stress Arbeitsschritte oder Zwischenkontrollen vergessen werden. Nicht nur bei selten ausgeübten Tätigkeiten strukturieren sie das Vorgehen, sondern auch bei immer wieder kehrenden Aufgaben verhindern sie, dass in der Alltagshektik Kleinigkeiten vergessen werden.

Beispiele sind eine Checkliste für die Anlage neuer Lohnarten (an die Bewertung, Steuer/SV, Drucksteuerung und Lohnartenkontierung denkt man hoffentlich, aber leicht wird die Einsteuerung in Durchschnitte oder in Bescheinigungen vergessen), für einen Massentransfer von einem Mandanten zum anderen oder auch eine Checkliste als Ablaufplan für die monatliche Abrechnung.

Checklisten sind aber auch im Projekt unerlässlich. Eine detaillierte "WorkBreakdownStructure" regelmäßig zu pflegen macht zwar auf den ersten Blick zusätzliche Arbeit, hilft aber ebenfalls, Projektteilaufgaben nicht zu vergessen - und zugleich kann den anderen Projektbeteiligten aktuell gezeigt werden, wo das Projekt steht.

Freitag, 27. September 2019

Wechsel von einem Arbeitgeber zum anderen Arbeitgeber (Transfer)

Wechselt ein Mitarbeiter innerhalb eines Konzerns von einem Arbeitgeber zum anderen, lassen sich die einzelnen Masken des Personalfalls per "Transfer" kopieren. Häufig wird jedoch vergessen, dass die "Vorarbeitgeber-Steuerwerte" bei unterjährigem Transfer im neuen Mandanten mitzugeben sind. Andernfalls erfolgt die Versteuerung von Einmalbezügen im Jahr des Transfers nicht korrekt.
Bei einem Wechsel nur innerhalb eines Mandanten von Abrechnungskreis zu Abrechnungskreis müssen die Steuervorwerte nicht übertragen werden.

Kennen Sie das Forum "Personalabrechner"?

Für LOGA-Anwender gibt es seit vielen Jahren ein Diskussionsforum, bei dem Anwender unabhängig vom Hersteller sich untereinander austauschen können - www.personalabrechner.de. Da viele Probleme von vielen geteilt werden, hat meist einer auch eine Lösung. Das Forum kostet nichts, lebt aber davon, dass alle sich beteiligen.
Da kann man selbst als Consultant noch etwas lernen😉. Danke an den Betreiber Volker Rose, der diese Seite seit vielen Jahren zur Verfügung stellt!

Mittwoch, 31. Juli 2019

Was ist eigentlich ein "Lohnsatz"


Was ist eigentlich ein Lohnsatz?
Entstehung der Lohnsätze
Es gibt im Programm 9 „Lohnsätze“. Sie werden in den Festen Entgeltbestandteilen angezeigt. Nicht jeder Anwender verwendet alle 9 Lohnsätze (die meisten verwenden nur einen oder zwei).
Als Beispiel fließt die Lohnart 102 in alle Lohnsätze LS5-LS8, die Lohnart 23Z aber nur in den LS5.
Der Betrag wird dann durch die regelmäßige Arbeitszeit geteilt, daraus ergibt sich der Faktor. Mit diesem Faktor können dann andere Lohnarten bewertet werden (siehe unten).
Nur Lohnarten, die mit einem Betrag in den Festen Entgeltbestandteilen stehen, können in den Lohnsatz fließen. Ein Gehalt, was in den Variablen hinterlegt wird, fließt also nicht in den Lohnsatz.

Bewertung mit einem Lohnsatz
In den Lohnarten gibt es die Möglichkeit, diese mit einem Lohnsatz zu bewerten. Würde man also im Beispiel von oben die Überstunden mit dem Lohnsatz 5 bewerten, würde man bei einer Stundenzahl von 5 mit einem Faktor x multiplizieren, beim Lohnsatz 6 aber nur mit einem niedrigeren (da hier die 23Z“ in den Faktor nicht mit einfließt).
Die Bewertung erfolgt üblicherweise in den Lohnarten, dort im Reiter „Bewertung“:

Lohnsatz als Basis für den steuerlichen Grundlohn nach EstG 3b
Ein Lohnsatz wird häufig als steuerlicher Grundlohn für die Steuerfreiheitsberechnung der SonnFeiertagsNacht-Zuschläge herangezogen.
In diesen Lohnsatz sollten alle Lohnarten hineinfließen, die zum „steuerlichen Grundlohn“ gehören, also z.B. auch VL-AG-Anteile, Geldwerter Vorteil PKW und andere feste Bezüge, die nicht unbedingt auch in den Faktor für die Bezahlung der SFN-Zuschläge herangezogen werden.


Die Alternative zum Lohnsatz – der Durchschnitt

Statt mit einem Lohnsatz können Lohnarten auch mit Durchschnitten bewertet werden. In diesem Fall würden die betreffenden Lohnarten in einen Durchschnitt eingesteuert werden, der Teiler wäre wieder die Regelarbeitszeit des Mitarbeiters. Das hat Vor- und Nachteile gegenüber dem Lohnsatz:
Vorteil: Es können auch Lohnarten in den Durchschnitt einfließen, die nicht als fester Betrag in den Festen Entgeltbestandteilen hinterlegt sind.
Nachteil: Der Durchschnitt wird nach der Lohnartennummer abgearbeitet. Wenn also beispielsweise die Lohnart 400 in den Durchschnitt fließt, kann sie nicht für die Lohnart 399 als Faktor dienen, da die 399 vor der 400 errechnet wird (das geht beim Lohnsatz).